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Buchpreisbindung
Buchmarkt nicht kaputtregulieren – Nein zum Preisbindungsgesetz!
Kaum wurde die Buchpreisbindung abgeschafft, soll sie schon wieder eingeführt werden. Dieses politische Hin und Her fügt dem Buchmarkt aber nur grossen Schaden zu. All jene Betriebe, die sich dank einer kundenfreundlichen Preisgestaltung im liberalisierten Markt behaupten konnten, müssten plötzlich auf Anweisung von oben eine Kehrtwende vollziehen und Einheitspreise anwenden.
Es macht den Eindruck, als wolle der Buchhändler- und Verlegerverband seinen Mitgliedern jeglichen unternehmerischen Geist austreiben und sie zu eidgenössisch konzessionierten Buchabgabestellen abstufen. Wie würde die Öffentlichkeit wohl reagieren, wenn man dasselbe mit Velogeschäften oder Bäckereien vorhätte? Zum Glück wehren sich sogar einige Buchhändler gegen dieses Kartell. Um ein möglichst grosses Angebot an Bücher in den Läden anbieten zu können, muss der offene Wettbewerb spielen, um das bestmögliche Angebot zu einem attraktiven Preis bieten. Und wer gerne eine differenziertes Angebot und ein persönliche Beratung will, darf weiterhin in die Buchhandlungen gehen und dementsprechend mehr für die Zusatzdienstleistungen bezahlen.
Auch ich sehe nicht ein, warum man einen funktionierenden Markt kaputtregulieren sollte, und stimme am 11. März 2012 NEIN zum Buchpreisbindungsgesetz.
Henrik Schoop
Grosser Gemeinderat / Ostermundigen
Link: http://www.buchpreisbindung-nein.ch/
Nein zur Ferieninitiative
Die Ferieninitiative schadet den KMU, schwächt die Wettbewerbsfähigkeit und gefährdet Arbeitsplätze. Zudem bringt Sie auch Nachteile für die Arbeitnehmenden.
Die Schweizer KMU stehen vor grossen Herausforderungen: Der Franken ist stark überbewertet, die Weltwirtschaft schwächelt und auch in der Schweiz gerät der Wirtschaftsmotor ins Stottern. Da kommt die Ferieninitiative der Gewerkschaften, über die am 11. März 2012 abgestimmt wird, zum schlechtesten Zeitpunkt.
